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Verbesserung des Humifizierungsprozesses durch Schwarzerde "Terra Preta": 10fach bessere Klimabilanz, über 500 kg CO2/m³ gespeichert

NÄHRSTOFFKREISLAUF FUNKTIONIERTE VOR 160 JAHREN bis zum industriellen Zeitalter

Das Projekt "Nachwachsende Windeln" orientiert sich an der Herstellung von "Schwarzerde" (Terra Preta). Dieses Vorgehen wurde bereits von indigenen Völkern in der Nähe des Amazonas vor hunderten von Jahren praktiziert, mit dem Resultat, dass deren Erde bis heute fruchtbar ist: mit reichhaltigem Humus und mehr als 1 m Schichtdicke (übliche Humusschichtdicke in Europa 0.2 m bis zu 0.3 m).

Der reichhaltige Humus benötigt zudem weniger Bewässerung und Düngung (höhere Wasserrückhaltung aufgrund der Pflanzenkohle), was zum Erhalt der organischen Nährstoffe im Boden führt (geringerer Ausspüleffekt).

Fruchtbarer Boden geht 10 bis 100 Mal schneller verloren im Vgl. zur Neubildungsrate*
  • In den letzten 25 Jahren hat sich die Qualität aller Böden um 25% verschlechtert: Neubildungsrate (1-2,5 cm/100 Jahre)

  •  40% der globalen Treibhausgase sind verursacht durch heutige Agrar- und Lebensmittel Produktion

  • Artensterben:

    • Stickstoff, Kalisalze und Pestizide verseuchen Äcker und Ozeane

    • Ausserkontrolle geratener Stickstoff -und Phosphorkreislauf

  •  Industrielle Landwirtschaft verwüstet Böden dauerhaft

  •  Biogasanlagen vereinfachen die Vermehrung von Bakterien in Gülle

* 🕮 Schmidt, Hans-Peter, et al. Terra Preta: die schwarze Revolution aus dem Regenwald; mit Klimagärtnern die Welt retten und gesunde Lebensmittel produzieren. Oekom, 2017